AL!SE: Ich bin viele.

Das letzte Mal haben wir euch den grundlegenden Aufbau von AL!SE in aller Kürze vorgestellt. Von Aglaias kommunizierenden API-Management bis zu Letos semantischen Gedächtnisstrukturen konnten wir euch hoffentlich einen guten ersten Eindruck über unsere AL!SE vermitteln; über ihr tiefes Verständnis von Daten und Informationen, ihr semantisches Verarbeitungsprinzip und ihre grundlegende Funktionsweise. Wer dies nachlesen möchte, findet den besagten Beitrag nochmals hier.

Und wir hatten es damals bereits angedeutet: Dies ist nur eine der vielen Facetten von AL!SE. Ihr tatsächliches Erscheinungsbild, wie sie uns vor Augen tritt, ändert sich von Geschichte zu Geschichte bzw. von Anwendung zu Anwendung. AL!SE hat viele Gesichter; auch in ihrer Wandlungsfähigkeit zeigt sich ihre große Affinität zur griechischen Mythologie. Praxisorientiert bedeutet dies, dass AL!SE je nach konkreter Anforderung und systemischem Kontext verschiedene Gestalten (und damit verbundene Funktionen) annehmen kann. Ganz klar, Flexibilität ist eine ihrer großen Tugenden.

Die Entwicklungsumgebung

AL!SE ist daher weit mehr als nur ein singuläres Software-Modell, das durch vordefinierte Abläufe und Strukturen einen optimierten Umgang mit Daten unterstützt. In der Tat, AL!SE kann das durchaus, aber sie ist auch viel mehr. Als funktionales Framework ermöglicht AL!SE die Entwicklung zahlreicher maßgeschneiderter Softwarelösungen; Lösungen, die sich der jeweiligen Anforderungen anpassen, nicht umgekehrt. AL!SE ist keine vordefinierte Lösung. Sie ist für Programmierer ein vielseitiges Werkzeug, um verschiedenste Lösungen zu finden, zu gestalten und zu betreiben. Flexibilität ist ihre Tugend, Problemlösung ihr bevorzugtes Handwerk.

Im technischen Sinne muss man AL!SE daher als eine produktive Entwicklungsumgebung begreifen: ein Umfeld, das ein Entstehen, das Verwalten und die systemische Einbettung unbeschränkt vieler verschiedener Datenmodelle begünstigt. Diese Modelle – genauer gesagt: diese semantischen Datenmodelle – können hinsichtlich ihrer ontologischen Datenarchitektur und der spezifischen Server/Client-Struktur jeweils unterschiedlichste Formen annehmen. Denn individuelle Zielsetzungen erfordern schließlich auch individuelle Lösungen.

Das Baukasten-Prinzip

AL!SE ist ein wirkungsvoller Inkubator für spezifische Softwarelösungen, die dank des modularen Aufbaus – und je nach Ziel, Aufgabe und Kontext – unterschiedlich definiert werden können. Das Prinzip könnt ihr euch wie einen Baukasten vorstellen; einen Baukasten, dessen einzelne Teile flexibel, einfach und vor allem lösungsorientiert zusammengesetzt werden können. Diese einzelnen Teile sind separat verlaufende Micro-Services, die für jeweils unterschiedliche Aufgaben zuständig sind und über das API-Management miteinander kommunizieren. Je nach individuellem Aufbau bzw. konkreten Zusammensetzung der Micro-Services ändert sich dabei natürlich die Möglichkeiten und Funktionen der entstehenden Anwendung. Und damit auch das in der Praxis entstehende Bild von AL!SE.

Oder eben anders formuliert: AL!SE ist nicht eine, AL!SE ist viele.

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